Tief betroffen und sehr traurig ereilte uns die Nachricht vom Tode unseres Freundes und Kassenverwalters


Günter Woyzechowski


Die verlorenen Dörfer der Johannisburger Heide  

Text: Krzysztof A. Worobiec


                    


Klaus Downar        Kreisvertreter


Auf ein Wort verehrte Leser,
Frühlingszeit und das überall, wenn auch begleitet durch Stunden und Nächte mit Kälte, die in vielen Gegenden Bangen um die Blüten mit bringt. Aber wie in vielen Bereichen unseres Lebens steigt Hoffnung in uns auf - Hoffnung auf genügend Wärme, um unsere
Gemüter zu stärken Kraft zu sammeln für die Aufgaben unseres Alltags.
Wir von der Führung unserer Kreisgemeinschaft Johannisburg sind gut beschäftigt, die diesjährige Betreuungsfahrt steht bevor, am 1. Mai geht`s und seit Wochen laufen die Vorbereitungen, denn unsere Freunde in Johannisburg, die zu den alten, kranken und
bedürftigen der deutschen Minderheit gehören, freuen sich auf unsere Unterstützung.
Es ist leider nicht besser geworden - ganz im Gegenteil, die steigenden Preise liegen auf den Seelen der bedürftigen Menschen, die noch weniger als in den letzten Jahren kaum ihre notwendigen Medikamente bezahlen können. Die Leiden wegen der chronischen Unterversorgung sind enorm. Die Frage ist "woher nehmen"?, unsere Mitgliederzahl ist nun erheblich gesunken, unsere Erlebnisgeneration hinterlässt uns Erinnerungen, die hoch werthaltig sind, aber einen Ausgleich zum früher erreichten Spendenstand ist nicht in Sicht.
Nach mehr als 70 Jahren hat uns unser Patenkreis auch enttäuscht und uns ohne Ankündigung in diesem Jahr unversorgt gelassen. Anzumerken ist, dass dies nicht wegen Mangel an Mitteln so geschehen ist, nein - ein neuer Kreispräsident hat aus jetziger Sicht wohl eine Charakter - schwäche. Das drei Wochen vor der Betreuungsfahrt zu erfahren, macht alles nicht leichter.
Aber wir haben Ostpreußenblut in uns, das heißt wir sind Kämpfer und geben nicht auf.
Seit etwa einem Jahr steigen die Anfragen zum Thema Familienforschung, viele  Menschen die in den Ruhestand gehen, haben jetzt Zeit und ihnen fällt ein doch wissen zu wollen, woher
ihre Familie stammt. Das ist eigentlich nicht unsere Aufgabe, aber man kann schlecht nein sagen und möchte als Mensch ja auch helfen.
Viele Stunden, täglich 3-4 und am Wochenende meist 7-8 in Heften. Büchern und Archiven, harte Recherche bis zum Punkt, dass die Augen zufallen. Oft gehen dann dicke Briefe zur Post und so wie heute, gerade 13.85eu Porto. Was kommt zurück? in 80% der Anfragen und Lieferungen nicht einmal ein "Danke" , ganz zu schweigen von einer kleinen Spende.
Ab sofort gilt Leistungen gegen Spende - sonst leider keine Möglichkeiten.
Ich denke jeder sollte Verständnis haben - das setzen wir voraus!
So, liebe Leser, genießen Sie die Frühlingszeit bei stabiler Gesundheit und hoffen Sie weiter auf Wärme, die uns auch menschlich zusammen führt, das wünschen wir uns allen.

Herzliche Grüße  Klaus Downar, Kreisvertreter



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